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Platten oder Alternativen?

Aus der Sicht von Menschen, die umweltkrank sind, sind keramische Bodenplatten die ideale Wohnungsausstattung. Unter Betroffenen gibt es einen regen Austausch darüber, welche Art des Bodenbelags am gesundheitsverträglichsten ist. Dieser Aspekt ist den Herstellern von Plättlis gar nicht bewusst. Daher werben sie auch nicht in diese Richtung.

Gesundheitswert ist oberstes Gebot

Aus Sicht von umweltkranken Menschen sind Bodenbeläge nach Ihrem potenziellen Gesundheitsrisiko zu beurteilen. Bei Teppichböden ist zum Beispiel die Belastung mit Mottenschutzmitteln und anderen Chemikalien ein Grund, warum man sich als Umweltkranker dagegen entscheidet. Noch schlimmer sind für Umweltkranke die Reinigungsmittel, die man aufbringen muss. Es sind Fälle bekannt, bei denen nach einer Teppichreinigung die komplette Wohnung mit Duftstoffen und Chemikalien verseucht war. Der Teppichboden musste entfernt werden. Mit Bodenplatten wäre das nicht passiert. Problematisch ist, dass man eine Mietwohnung damit nicht ausstatten dürfte. Hier sind nur in Nassräumen Fliesen verlegt. In einem Eigenheim sind Keramikplatten aber das Mittel der Wahl. Es empfiehlt sich, beim Kauf gleich einige Keramikplatten mehr zu ordern. So hat man später die richtige Sorte zum Ersetzen defekter Platten vorrätig.

bodenplatten

Laminat oder nicht?

Holzböden sind an sich keine Gefahr für umweltkranke Menschen. Man muss sie jedoch abschleifen und lackieren. Neu verlegte Holzböden sind meistens unverträglich für Menschen, die sensibel auf Chemikalien oder Holzschutzmittel reagieren. Laminat ist aus Sicht umweltkranker Menschen keine Alternative. In Wohnungen mit Laminatböden sind jahrelange Geruchsbelästigungen zu vermelden, auf die selbst gesunde Menschen empfindlich reagieren. Laminat mag zwar preisgünstiger sein als ein Holzboden oder ein keramischer Bodenbelag. Es kann aber sein, dass man die Investition hinterher bedauert. Die Investition in dekorative Wandplatten oder keramische Bodenbeläge hat noch kein Umweltkranker bedauern müssen. Fliesen überzeugen durch Langlebigkeit, hohe Belastbarkeit und bestes Reinigungsverhalten. Sie bedürfen keiner raumluftbelastenden Reinigung oder Nachbearbeitung. Über die Raumluft machen sich viele gesunde Menschen kaum je Gedanken.

Arbeitsschutz beim Laserschneiden bedingt eine Absauganlage

blechbearbeitung-grüter

Bei metallverarbeitenden Betrieben mit hohen Qualitätsanforderungen hat sich das Laserschneiden als erster Schritt der Blechbearbeitung etabliert. Höheren Anschaffungskosten steht eine hohe Materialausnutzung bei geringsten Stückzahlen gegenüber. Dies wirkt sich positiv auf die Betriebskosten und damit auf den Werkstückpreis aus. Produktionsleiter entscheiden sich deshalb gezielt für eine vollautomatische Laserschneidanlage. Wie bei allen Werkzeugmaschinen ist beim Kauf einer solchen Anlage besonderer Wert auf den Arbeitsschutz des Anlagenbedieners zu legen. Hier bedeutet das, dass neben den üblichen Maßnahmen bei einer Laserschneidanlage zusätzlich eine effiziente Absaugunganlage installiert werden muss.

Hoher Energieeintrag führt zur Bildung von Feinstaub

Für den Schneidprozess überträgt der Laser eine große Energiemenge auf das Blech. Hierbei entstehen in der Regel Laserrauche und Feinstäube, die sich negativ auf das Arbeitsklima auswirken. Durch den hohen Energieeintrag entstehen Feinstäube mit sehr kleine Partikelgrößen, die durch ihre Lungengängigkeit krebserregend wirken können. Und in Abhängigkeit des bei der Blechbearbeitung eingesetzten Werkstoffes entstehen weitere gesundheitsgefährdende Stoffe. So ist der Anlagenbediener beim Laserschneiden von Edelstahl einer chromhaltigen Atmosphäre ausgesetzt, die bei dauerhafter Exposition ebenfalls zu einer Krebserkrankung führen kann. Anlagenbetreiber sind daher gesetzlich verpflichtet ihre Angestellten mit dem Einsatz einer effizienten Absauganlage zu schützen. Ein gleichbleibend niedriger Krankenstand und eine geringere Werkzeugverschmutzung sind weitere Argumente für die lohnende Investition in eine Absauganlage.

Trockenfilter sorgen für ein gesundes Arbeitsklima

Die meisten Lieferanten von Absauganlagen bieten für Laserschneidanlagen speziell entwickelte Trockenfilter an. Diese Filteranlagen nutzen die mechanische Abtrennung der Feinstäube mit Hilfe von luftdurchlässigen Filterelementen. Partikel einer bestimmten Größe werden zurückgehalten und mit integrierten Sammelbehältern entsorgt. Bei einer Luftrückführung in die Werkhalle wird eine zusätzliche Schwebstofffilterstufe eingesetzt. Mit dieser werden Abscheidegrade von größer 99,95 % erzielt und die Krebsgefahr gebannt.

Arbeitsschutz – effektiv und günstig

Weiter ist bei der Ausführung der Trockenfilter auf eine gezielte Ablufterfassung zu achten, da die Schneidanlagen meist in offener Bauweise ausgeführt werden. Hierdurch kann das abzusaugende Luftvolumen reduziert werden, was zu einer deutlichen Verringerung der Anschaffungskosten führt. Beim Brandschutz darf allerdings nicht gespart werden. Ein Funkenvorabscheider ist deshalb unbedingt vorzusehen, um ein Entzünden von bereits abgeschiedenem Metallstaub zu vermeiden. Wenn Anlagenbetreiber diese Punkte beachten, investieren sie in die Sicherheit ihrer Angestellten zu vertretbaren Kosten.